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Raumklimageräte
Unsere Nutzertipps für Klimageräte
Raumklimageräte sorgen im Sommer für ein angenehm kühles Klima in der Wohnung, verbrauchen aber auch viel Strom. Wer diese Geräte nutzt, muss sich auf eine deutlich erhöhte Stromrechnung gefasst machen.
Sind die Fensterläden oder außen liegende Jalousien tagsüber geschlossen, heizt sich die Wohnung weniger stark auf. Entsprechend weniger muss ein Raumklimageräte kühlen.
Lassen Sie die Natur für sich arbeiten, indem Sie die kühlere Nachtluft zur Vorkühlung des Gebäudes ausnutzen. Nutzen Sie Raumklimageräte stoßweise und nur nach Bedarf (z.B. zum Vorkühlen des Schlafzimmers vor dem Zubettgehen). Ein durchschnittliches Gerät hat im Betrieb eine Leistungsaufnahme, die einer Menge an Energiesparlampen entspricht, um damit 50 Wohnräume zu beleuchten.
Unsere Einkaufstipps für Klimageräte
Ein durchschnittlich großes mobiles Raumklimagerät verursacht innerhalb eines Jahres rund 135 Euro* Stromkosten. Wenn Sie sich dennoch für ein Raumklimagerät entscheiden, achten Sie beim Kauf also besonders auf ein effizientes Gerät!
(* Annahmen: Mobiles Raumklimagerät mit einer Kühlleistung von 2.400 Watt, Leistungsaufnahme 1.130 Watt, Energieeffizienzklasse C, 500 Stunden pro Jahr im Vollbetrieb bei einem Strompreis von 24 Cent/kWh).
Mobile Klimageräte mit Abluftschlauch können normalerweise an jedem Ort des Hauses flexibel aufgestellt werden. Steckdose zur Stromversorgung sowie ein gekippt geöffnetes Fenster zur Ausleitung der erwärmten Abluft genügen. Nachteil: Durch das geöffnete Fenster strömt warme Umgebungsluft in den Raum, die wiederum gekühlt werden muss. Aus diesem Grund werden vereinzelt mobile Geräte mit Zweischlauchsystem angeboten, bei dem die Außenluft kontrolliert über einen zweiten Schlauch in den Kühlkreislauf geleitet wird. Trotz leicht geöffneten Fensters wird durch die zwei Schläuche ein unkontrolliertes Lufteinströmen in den Raum größtenteils verhindert und so Energie gespart. Viele Geräte sind im Hochsommer jedoch nicht in der Lage, einen mittelgroßen Raum um fünf bis sechs Grad herunterzukühlen - trotz hoher Stromkosten. Es gilt also, ein Gerät auszuwählen, das die eigenen Bedürfnisse erfüllen kann. Fragen Sie Ihren Händler!
Es gibt auch fest installierbare Klimageräte (so genannte Split- oder Multisplitanlagen). Ein geöffnetes Fenster wird durch die feste Montage eines Außengerätes vermieden. Das Außengerät versorgt ein oder mehrere im Gebäude befindlichen Geräte mit Kälte, die diese dann an den jeweiligen Raum abgeben. Diese Anlagen eignen sich insbesondere für größere Räume mit entsprechend höherem Kühlbedarf.
Prüfen sie vor dem Kauf, ob die Lautstärke des Gerätes im Betrieb zu Ihrem Nutzungswunsch passt. Zusätzlich zur Kennzeichnung des Stromverbrauchs ermöglicht das EU-Label freiwillige Herstellerangaben zur Geräuschentwicklung des Gerätes. Probieren Sie das Gerät vor dem Kauf aus, um zu entscheiden, ob das Gerät z.B. für den Einsatz im Schlafzimmer taugt. Denn kaum ein Gerät ist leise genug, um im laufenden Betrieb Schlaf zu finden.
Vergleichen Sie mit Hilfe des EU-Labels!
Das EU-Label gibt durch die Einteilung in Klassen auf den ersten Blick Auskunft darüber, wie das Raumklimagerät in Sachen Energieeffizienz abschneidet. Geräte, die eine Kühlleistung von unter 12 kW haben, müssen seit Dezember 2004 gekennzeichnet werden. Beispielsweise verbraucht ein Gerät der Klasse A gegenüber einem Gerät, das gerade noch Klasse C erreicht, je nach Gerätetyp etwa 11 - 15% weniger Energie. Beim Kauf eines Raumklimagerätes sollte die Wahl daher stets auf die Energieeffizienzklasse A fallen. So können Sie bares Geld sparen.
Außerdem enthält das EU-Label wichtige Informationen zum durchschnittlichen jährlichen Energieverbrauch im Kühlbetrieb, zur Energieeffizienzgröße, zum Gerätetyp und zur Geräuschentwicklung.




