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Strom sparen mit weißen LED – Die Zukunft energieeffizienter Beleuchtung?

- Foto: Insta Elektro GmbH
Die Leuchtdiode ist ein Halbleiter-Kristall, der durch einen Stromfluss zum Leuchten angeregt wird. Der wenige Millimeter kleine Kristall sitzt auf einem Reflektor, der das Licht punktgenau leitet. Der Reflektor mit dem Kristall ist auf einem Träger befestigt, der die elektrischen Kontakte enthält. Der Träger mit Kristall und Reflektor ist in Epoxylharz eingegossen. LED erzeugen Licht bestimmter Farbe, die vom Kristall-Material abhängt. Weißes Licht wird erzeugt, indem das Licht einer roten, einer grünen und einer blauen LED überlagert werden. Alternativ kann das Licht einer blau strahlenden Diode - ähnlich wie in Leuchtstofflampen - mit einem Leuchtstoff in weißes Licht verwandelt werden.
Bisher werden LED hauptsächlich gewerblich verwendet, z. B. in Anzeigen elektronischer Geräte oder im Fahrzeugbau. Allerdings werden LED ständig weiterentwickelt. Weiße Hochleistungs-LED erreichen heute 40 Lumen pro Watt und sind nicht mehr allzu weit von der Effizienz bei Energiesparlampen entfernt. Es wird davon ausgegangen, dass die Lichtausbeute weißer LED in den nächsten Jahren weiter gesteigert werden kann. Damit werden LED in Zukunft auch für die Allgemeinbeleuchtung immer attraktiver.
Aufgrund ihrer großen Haltbarkeit eignen sich LED besonders für den Einsatz im Freien als Eingangs- und Wegbeleuchtung. Im Innenbereich lassen sie sich z.B. für kleine Lese- und Schreibtischleuchten, Spots oder dekorative Stimmungsbeleuchtung etwa in Lichterketten nutzen. Auch als Ersatz frü Lampen mit niedriger Wattzahl bis 40 Watt sind sie geeignet. Wegen ihres geringen Stromverbrauchs können sie auch über längere Zeit im Batteriebetrieb genutzt werden. Ihre kompakte Bauweise ermöglicht zudem neuartige Leuchtendesigns. Zukünftig wird es eine Vielzahl neuer Produkte mit LED-Technologie geben. Lassen Sie sich beraten.




