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Nicht unnötig zahlen - Glühlampen nur im Notfall
Die herkömmliche Glühlampe enthält in einem Glaskolben eine Wolfram-Glühwendel. Die Glühlampe ist ein Temperaturstrahler: Die Glühwendel wird durch den Stromfluss bis auf rund 2.900 Grad Celsius erhitzt und sendet sichtbares Licht aus. Allerdings werden nur zwischen fünf und zehn Prozent der elektrischen Energie in sichtbares Licht verwandelt. Der Rest ist Wärme. Die Lichtausbeute einer Glühlampe beträgt etwa 12 Lumen pro Watt.
Technische Hintergründe
Die Glühwendel dampfen beim Brennen Wolfram-Atome ab, die den Glaskolben schwärzen. Der Glaskolben darf keine Luft enthalten, er muss evakuiert werden. Um eine Implosion zu verhindern, wird der Glaskolben mit einem Stickstoff-Edelgas-Gemisch gefüllt. Das Edelgas verlangsamt zudem den Durchbrennprozess und die Kolbenschwärzung. Nach rund 1.000 Betriebsstunden brennt die Wolfram-Glühwendel durch und die Lampe hat ausgedient. Glühlampen können mit dem Hausmüll entsorgt werden.
Informationen zum Thema Glühlampenausstieg – u.a. Fragen zur Entsorgung von Energiesparlampen und zu Packungsaufdrucken – finden Sie übersichtlich zusammengestellt in dem Flyer:
- Setze Lichtzeichen - Energiesparlampen nutzen und richtig entsorgen. (1.0 MB, PDF)





