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Strom sparen mit Energiesparlampen - energieeffizient und komfortabel
Energiesparlampen sind wahre Stromsparmeister. Für das gleiche Licht brauchen sie viel weniger Energie als normale Glühlampen und sie halten viel, viel länger. Die Energiesparlampe ist eine kompakte, gefaltete Leuchtstofflampe mit integriertem elektronischem Vorschaltgerät und E14- bzw. E27-Schraubsockel. Die effizientesten Energiesparlampen erreichen eine Lichtausbeute von etwa 60 Lumen pro Watt - etwa fünf Mal mehr als Glühlampen. Energiesparlampen ohne Vorwärmfunktion haben mit um die 5.000 Betriebsstunden eine relativ kurze Lebensdauer. Trotzdem übertrifft die Lebensdauer der ESL ohne Vorwärmfunktion die Lebensdauer der Glühlampe bereits um etwa das Fünffache. Energiesparlampen mit Vorwärmfunktion erreichen sogar 10.000 Betriebsstunden und mehr.
Sie wollen auf ESL umsteigen, wissen aber nicht, wie Sie die richtige Energiesparlampe für Ihre Bedürfnisse finden? Dann hilft Ihnen unser " kleiner Energiesparlampen-Ratgeber" mit den wichtigsten Auswahlkriterien weiter. Und wenn Sie schon Energiesparlampen einsetzen, dann finden Sie unter "Nutzer Tipps" alle Informationen rund um den optimalen Einsatz und die sachgerechte Entsorgung von Energiesparlampen.
Strom sparen mit Energiesparlampen: Unsere Nutzertipps
Energiesparlampen erreichen ihre volle Helligkeit verzögert, denn erst nach einer so genannten "Anlaufzeit" stellt sich die optimale Betriebstemperatur ein. Gute ESL verfügen zudem über eine Vorheizphase. Sie sorgt für schonendes Zünden und verlängert die Lebensdauer im Vergleich zu ESL ohne Vorheizphase. Die Vorheizphase ist daran erkennbar, dass zwischen dem Einschalten der Lampe und dem ersten Aufleuchten eine kurze Pause liegt. Dies ist jedoch ein Qualitätskriterium. Denn diese Lampen sind dadurch wesentlich schaltfester und auch langlebiger.
In einer Untersuchung der Stiftung Warentest (TEST 10/2002 und 5/2003) betrug die längste Vorheizphase der 26 geprüften Lampen fast drei Sekunden. Das schnellste Modell schaffte 0,37 sec. Es dauerte mehr als zwei Minuten bis die langsamsten Lampen 80 Prozent ihrer Helligkeit erreicht hatten. Auch bei der Schaltfestigkeit gibt es Unterschiede: In einem Zyklus "30 Sekunden an, 4 1/2 Minuten aus" haben von 26 getesteten Lampen immerhin 12 je 193.850 Schaltzyklen überlebt. Diese Lampen könnten Sie über 30 Jahre lang jeden Tag 17 Mal an- und ausschalten! Einige Exemplare erwiesen sich jedoch als überhaupt nicht schaltfest. Dies waren in der Regel Geräte ohne Vorheizphase.
Fragen Sie also beim Lampenkauf nach Energiesparlampen mit Vorheizfunktion - so können Sie sicher sein, dass Sie sich für ein Qualitätsprodukt entscheiden, bei dem Sie nicht darauf achten müssen, wie oft Sie die Lampe ein- und ausschalten. Die höheren Kosten für eine solche Lampe werden in der Regel nicht nur durch die höhere Schaltfestigkeit, sondern auch durch die höhere Lebensdauer amortisiert.
Wenn Ihnen kein Verkäufer weiterhelfen kann, hilft folgender Trick: Achten Sie einfach beim Funktionstest vor dem Kauf darauf, dass die Lampe verzögert anspringt: Lampe in das Testgerät, Prüfknopf drücken und "einundzwanzig" zählen. Wenn es die Lampe erst merklich nach dem Drücken des Prüfknopfes schafft, anzuspringen, handelt es sich um ein Exemplar mit Vorheizfunktion. Wie lange die Verzögerung dauert, ist nicht von Bedeutung.
Es gibt Lampen, die speziell für den Einsatz unter schwierigen Bedingungen konzipiert sind. Für den Einsatz im Treppenhaus zum Beispiel gibt es Energiesparlampen mit besonders hoher Schaltfestigkeit und schnellem Erreichen der vollen Helligkeit. Achten Sie auf Hinweise dazu auf der Lampenpackung.
Auch die Umgebungstemperatur spielt für den Einsatz von Energiesparlampen eine wichtige Rolle. Je niedriger die Temperatur, desto länger dauert es, bis die Lampe ihre maximale Helligkeit abgibt. Außerdem ist die abgegebene Helligkeit temperaturabhängig. In der Regel sind Energiesparlampen für den Einsatz bei Zimmertemperatur ausgelegt. Es gibt aber Energiesparlampen, die für den Einsatz unter niedrigen Temperaturen - z. B für den Außenbereich - optimiert sind. Beachten Sie dazu entsprechende Hinweise auf der Lampenpackung.
Was tun, wenn eine Energiesparlampe zerbricht?
Aus technischen Gründen enthalten Energiesparlampen geringe Mengen des Schwermetalls Quecksilber, das beim Zerbrechen der Lampe an die Luft gelangen kann. Um gesundheitliche Gefährdungen zu vermeiden, sollten die folgenden Hinweise beachtet werden:
Geht eine Energiesparlampe zu Bruch, sollten Verbraucher die Bruchstücke vorsichtig mit einem angefeuchteten Papiertuch aufnehmen, in einer Plastiktüte oder einem Einmachglas luftdicht verpacken und zu einer Schadstoffsammelstelle bringen. Benutzen Sie nicht den Staubsauger und vermeiden Sie Hautkontakt. Der entsprechende Raum sollte anschließend mindestens 20 bis 30 Minuten gelüftet werden.
Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man sich für eine Energiesparlampe entscheiden, die mit einer zusätzlichen Kunststoffhülle (Splitterschutz) umgeben ist. Ebenfalls erhältlich sind Modelle, in denen das Quecksilber in gebundener Form vorliegt, so dass die austretende Menge an Quecksilber im Falle eines Bruchs deutlich geringer ist. Bei der Wahl des passenden Lampenmodells sollten sich Verbraucher vom Fachhändler beraten lassen.
Energiesparlampen richtig entsorgen.
Energiesparlampen enthalten geringe Mengen an Quecksilber. Damit sind sie Sondermüll und dürfen nicht mit dem Hausmüll oder im Flaschenglas-Recyclingcontainer entsorgt werden. Ausgediente Energiesparlampen müssen bei den kommunalen Schadstoffsammelstellen und Wertstoffhöfen abgegeben werden. Der Leuchtstoff kann recycelt werden.
Wo sich die nächste Sammelstelle befindet, können Sie über die folgende Suchfunktion herausfinden:





