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Strom sparen mit Kühl- und Gefriergeräten

Unsere Nutzertipps für Kühl- und Gefriergeräte

Sie wollen Strom und Geld sparen? Fangen Sie doch einfach mit Ihrem Kühlschrank an. Mit unseren Stromspar-Tipps für Kühl- und Gefriergeräte können Sie Ihren Stromverbrauch senken, ohne zu verzichten:

Die optimale Temperatur im Kühlschrank beträgt 7° C, im Gefrierschrank -18° C. Die Temperatur sollte bei Kühlschränken im obersten Fach möglichst weit vorne gemessen werden. Lassen Sie Gefrorenes im Kühlschrank auftauen und öffnen Sie Ihre Geräte möglichst nur kurz.

Denken Sie daran bei längerer Abwesenheit (z. B. Urlaub) den Kühlschrank auszuschalten und gleichzeitig abzutauen – und dabei nicht vergessen, die Tür der Geräte offen stehen zu lassen, sonst kann es zu Schimmelbildung kommen.

Ein leichter Reifansatz an den Innenwänden der Geräte ist ganz normal. Bildet sich jedoch eine Eisschicht, erhöht sich der Stromverbrauch. In diesem Fall sollte man das Gerät abtauen. Die so genannte No-Frost-Funktion verhindert die Eisbildung in Gefrierfächern, lästiges Abtauen entfällt. Allerdings ist diese Funktion mit einem größeren Energieverbrauch verbunden. Die No-Frost-Funktion ist jedoch zum Beispiel dann sinnvoll, wenn in das Gefrierfach durch häufiges Öffnen der Tür verstärkt Feuchtigkeit eintritt.

Kühlgeräte gehören nicht neben Herd, Heizung oder in die Sonne. Wussten Sie, das sich das Aufstellen von Kühl- und Gefriergeräten in kühler Umgebung Strom spart? Die Absenkung der Raumtemperatur um 1° C spart ungefähr 3 Prozent Strom bei Gefriergeräten und sogar 6 Prozent bei Kühlgeräten.

Nach einem Transport sollten die Geräte mindestens eine Stunde stehen, damit sich das Kältemittel im Kompressor sammeln kann. Erst dann können Sie das Gerät einschalten. Achten Sie auch darauf, dass nach dem Aufstellen der Geräte die Lüftungsschlitze frei bleiben und von Zeit zu Zeit die Lüftungsgitter auf der Rückseite des Geräts entstaubt werden. Stellen Sie keine Gegenstände auf die Lüftungsöffnungen.

Die Türdichtungen Ihrer Geräte müssen vollkommen intakt sein, damit die Türen richtig schließen. Steht das Gerät unter einer Arbeitsplatte, sollten in der Platte Lüftungsschlitze vorhanden sein. Als Alternative bieten sich spezielle Unterbaugeräte mit Lüftungsschlitzen auf der Vorderseite an.

Die Zweitnutzung alter Geräte z.B. als Getränkekühlschrank im Keller oder im Sommerhaus kann ein teurer Spaß werden: Leicht hat man sich an das „neue“ alte Gerät gewöhnt, und es läuft rund um die Uhr. Manche dieser Geräte benötigen die dreifache Menge an Strom wie ein modernes effizientes Gerät. Überprüfen Sie also, ob Sie wirklich einen Zweitkühlschrank benötigen. Die Anschaffung eines energieeffizienten Neugeräts kann sich dann lohnen.

Wird Ihr alter Kühlschrank ausrangiert, dann denken Sie an eine fachgerechte Entsorgung. Alte Kühlschränke enthalten oft noch FCKW als Kühlmittel und in der Isolierung. Auskünfte zur Entsorgung erhalten Sie bei Ihrer Gemeindeverwaltung.

Unsere Einkaufstipps für Kühl- und Gefriergeräte

Abbildung des EU-Energielabels für Kühlschränke
Abbildung des EU-Labels für Kühlgeräte

Vergleichen Sie mit Hilfe des EU-Labels!

Das EU-Label gibt durch die Einteilung in Klassen auf den ersten Blick Auskunft darüber, wie das Gerät in Sachen Energieeffizienz abschneidet. Aber sehen Sie sich das EU-Energieetikett ruhig genauer an. Sie sollten auch hier auf den genauen Energieverbrauchswert achten. Außerdem enthält das EU-Label wichtige Informationen zum Energieverbrauch pro Jahr und zum Nutzinhalt des Geräts.

Kühl- und Gefriergeräte werden heute praktisch nur noch in Energieeffizienzklasse „A“ oder besser angeboten. Die effizientesten Kühl- und Gefriergeräte sind auf dem EU-Label mit "A+++" gekennzeichnet. Ein Kühlgerät dieser Energieeffizienzklasse verbraucht nur etwa 40 Prozent der Energie eines in Volumen und Ausstattung vergleichbaren Produkts, das die Kriterien der Effizienzklasse "A" nur "gerade eben" erfüllt.

Auf die richtige Größe kommt es an

Bevor Sie sich zum Kauf eines Kühlgerätes entscheiden, sollten Sie überlegen, welches Füllvolumen für Sie in Frage kommt. Ein 200-Liter-Kühlschrank, der nur zu einem Drittel gefüllt ist, verbraucht unnötig viel Strom. Das Gleiche gilt für ein leeres 4-Sterne-Gefrierfach. Überlegen Sie beim Kauf eines Kühlschrankes, ob Sie ein integriertes Gefrierfach benötigen – vor allem dann, wenn Sie schon ein Gefriergerät besitzen.

Als Richtmaß für das Volumen eines Kühlschranks gilt: ca. 50 Liter pro Person.

Weitere Tipps

  • Achten Sie auf den Geräuschpegel des Kühlgerätes.
  • Kaufen Sie Geräte mit umweltgerechten Kältemitteln: Zwar gibt es keine Geräte mit FCKW mehr auf dem Markt, die gängigen Kältemittel sind heute die so genannten HFKW oder FKW. Diese Kältemittel schädigen die Ozonschicht nicht, tragen aber zum Treibhauseffekt bei. Es gibt Alternativen: Fragen Sie Ihren Händler nach Geräten mit HFKW / FKW-freien Kältemitteln.

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Sie wollen wissen, wie Sie bei Kühl- schrank und Co. Strom und Geld sparen können? Dann schauen Sie einfach in unsere Broschüre  "Energiespartipps für Haushaltsgeräte.".