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Strom sparen mit Herd und Backofen
Unsere Nutzertipps für Herd und Backofen
Sie wollen auch beim Backen, Kochen und Braten Strom und Geld sparen? Wichtigste Voraussetzung für energiesparendes Kochen auf dem Elektroherd ist die Benutzung von geeignetem Kochgeschirr. Ein guter Topfboden ist in kaltem Zustand leicht nach innen gewölbt. Erst im heißen Zustand dehnt er sich nach außen, so dass ein optimaler Kontakt mit der Kochstelle erfolgen kann. Damit ist eine schnelle Wärmeübertragung mit einer kurzen Ankochdauer und geringem Stromverbrauch gewährleistet.
Beim Kochen und Braten zählt vor allem Augenmaß: ein kleines Pfännchen gehört nicht auf die größte Kochplatte – damit geht unnötig Wärme und Energie verloren. Ist dagegen die Kochplatte um einiges kleiner als der Topf darauf, dauert das Ankochen viel zu lang. Als Faustregel gilt: die verwendeten Töpfe bzw. Pfannen sollten max. 5 mm kleiner bzw. 10 mm größer als die beheizte Kochzone sein.
Für das Aufwärmen kleiner Mengen ist die Mikrowelle unschlagbar. Auch für heißes Wasser bleibt der Elektroherd besser kalt. Ein elektrischer Wasserkocher erhitzt das Wasser für Ihren Tee weitaus energieeffizienter.
Weitere Energieeffizienz-Tipps
- Auf jeden Topf gehört auch ein passender Deckel. Nicht richtig aufliegende Deckel lassen unnötig Wärme entweichen. Dadurch wird beim Kochen die zwei- bis dreifache Menge Strom verbraucht.
- Gemüse und Kartoffeln nicht im Wasserbad ertränken. Es reicht, wenn der Topfboden mit Wasser bedeckt ist, so dass das Gemüse im Dampf gart. Dadurch bleiben auch die Vitamine erhalten.
- Ein Elektroherd hat eine lange Nachheizphase. Deshalb loht es sich, mit Fingerspitzengefühl zu kochen. Auch nach dem Ausschalten liefert die Kochplatte noch genügend Wärme, die genutzt werden sollte.
- Für Lebensmittel, die beim Garen in einem normalen Topf 20 Minuten und länger benötigen, lohnt sich der Einsatz eines Schnellkochtopfs. Er ist nicht nur ein wahrer Energieeffizienz-Meister: neben einer 30%-igen Stromersparnis spart er auch bis zu 50% Zeit.
Unsere Einkaufstipps für Herd und Backofen
Für Kochstellen gibt es kein EU-Label – trotzdem kann man beim Neukauf auch ohne Klasse Kasse machen. Ein Glaskeramik-Kochfeld ist gegenüber einer Kochmulde mit gusseisernen Platten nicht nur nutzungsfreundlicher, sondern auch energieeffizienter. Glaskeramikkochflächen bieten durch ihre glatte Oberfläche eine zusätzliche Arbeitsfläche, die zudem leicht zu reinigen ist.
Vergleichen Sie mit Hilfe des EU-Labels!
Das EU-Label gibt es aber für elektrische Backöfen – seit Juli 2003. Das heißt bei der Anschaffung eines neuen Backofens können Sie sich für ein A-Klasse-Gerät entscheiden und damit Ihren Energieverbrauch senken. Das EU-Label gibt durch die Einteilung in Klassen auf den ersten Blick Auskunft darüber, wie der Backofen in Sachen Energieeffizienz abschneidet. Aber sehen Sie sich das EU-Energieetikett ruhig genauer an. Sie sollten auch hier auf den genauen Energieverbrauchswert achten, wenn Sie sich zwischen zwei A-Geräten entscheiden können. Außerdem enthält das EU-Label wichtige Informationen zum Energieverbrauch für die Beheizungsarten konventionell und/oder Um-/Heißluft und zum Nettovolumen der Backröhre.
Besonders effizient Kochen mit Induktionstechnik
Bei Kochfeldern mit Induktionstechnik sieht man nach dem Einschalten weder einen Heizkörper unter der Glaskeramikoberfläche glühen noch wird die entsprechende Kochzone warm. Erst durch Aufsetzen eines geeigneten Kochgeschirrs wird Wärme im Topfboden erzeugt. Daher eignet sich für diese Herde nur Kochgeschirr, dessen Boden aus elektrisch leitfähigem, magnetischem Material besteht. Der Topfboden sollte z.B. aus Stahlemail oder Gusseisen sein. Sowohl unter der Glaskeramikkochfläche als auch im Geschirrboden entsteht ein elektromagnetisches Wechselfeld. Der induzierte Strom fließt auf der Unterseite des Topfbodens und erwärmt diesen.




