Bei der technischen Ausstattung von Büroarbeitsplätzen mit IT haben Unternehmen heute die Auswahl zwischen klassischen Desktop-PCs, Notebooks, Thin-Client-Lösungen oder einer Kombination dieser Varianten.
Bei einer Lösung mit Desktop-PCs sind auf jedem Rechner ein Betriebssystem sowie die am Arbeitsplatz nötige Anwendungssoftware installiert. Doch diese komplette Ausstattung mit leistungsstarken Geräten verursacht verhältnismäßig hohe Energiekosten. Bei der Neuanschaffung ist es daher besonders wichtig, auf Energieeffizienz zu achten. Unterschiede im Energieverbrauch von bis zu 50 Prozent bei gleicher Leistung sind bei marktüblichen Rechnern keine Seltenheit.
Das mobile "Notebook-Büro" hat sich bereits in vielen Berufsgruppen durchgesetzt haben – z. B. in der Beratung oder im Außendienst. Notebooks sind deutlich energieeffizienter als der herkömmliche Desktop-Rechner: PCs verbrauchen bis zu dreimal so viel Strom wie vergleichbare Notebooks. Die Anschaffungskosten für Notebooks liegen hingegen über denen von Desktop-PCs. Betrachtet man jedoch die Gesamtkosten einschließlich des Anschaffungspreises über den Lebenszyklus, so relativiert sich die Aussage.
Bei Thin-Client-Lösungen erledigen moderne, leistungsfähige Server alle Anwendungen zentral, die sonst auf einzelnen Arbeitsplatz-PCs laufen. Am Einzelarbeitsplatz werden nur noch Tastatur, Maus und Monitor sowie ein Thin Client benötigt. Wie das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik berechnet hat, verbrauchen Thin Clients bis zu 50 Prozent weniger Energie als PCs – und das inklusive des höheren Verbrauchs der Server.
Thin-Client-Lösungen eignen sich besonders gut für Anwendungen, bei denen eine größere Zahl an Nutzern den gleichen IT-Bedarf hat, z. B. in Banken und Versicherungen. Übrigens: Auch hinsichtlich der Lebensdauer ist der Thin Client mit seinen wenigen Bauteilen gegenüber dem PC im Vorteil.